Erfolgreiches Olympia Debut Adam Ammour erkämpft Bronze
Erster Olympia Start und gleich eine Medaille
Was sich bei den letzten Weltcuprennen schon abzeichnete fand nun in Cortina d` Ampezzo einen neuen Höhepunkt. Der Frankfurter Adam Ammour hat sich in der Weltspitze etabliert und sorgt immer wieder für positives Aufhorchen. Bei ihren ersten olympischen Spielen war er mit Alexander Schaller (BC Bad Feilnbach) am Start und bewies erneut sein großes fahrerisches Können. Beide harmonisierten bei den Starts hervorragend, lieferten zwei Mal die beste Startzeit und lagen bei den beiden anderen Läufen auf Rang 2. Das Dou raste mit der ersten Abfahrt überraschend auf den 2. Platz, fiel jedoch durch einen schwachen 2. Lauf um einen Rang zurück. Die Läufe am abschließenden Tag waren dann wieder grundsolide und die beiden konnten ihren Vorsprung vor den nachdrängenden Amerikanern Frank Del Duca/Joshua Williamson verteidigen. Bei Ammour und Schaller war die Freude über die Bronze-Medaille geradezu unbeschreiblich, hatten sie doch ihren Traum früher erfüllt als es ihrer Karriereplanung entsprach.
Als überragende Dominatoren bei diesem Wettbewerb erwiesen sich Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude)/ Georg Fleischhauer (SC Potsdam), die ihren Konkurrenten nicht den Hauch einer Chance ließen und mit riesen großem Vorsprung nahezu deklassierten. Für beide war dies die erste Goldmedaille bei einer Olympiade. An diesen beiden Tagen konnten auch Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg)/ Alexander Schüller (SV Halle) nicht mithalten und lagen mit dem Gewinn von Silber schon mit 1,34 Sekunden deutlich im Hintertreffen.
Mittelfeldplatz im Monobob
Ein Abbild des seitherigen Saisonverlaufes war das Ergebnis für Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden) im erstmals bei einer Olympiade ausgetragenen Wettbewerb mit dem „kleinen“ Schlitten der Damen. Nach einem ordentlichen 1. Lauf lag sie auf einem respektablen 10. Rang. Dann allerdings lief es bei den Abfahrten 2 und 3 überhaupt nicht und sie landete zwei Mal im hinteren Drittel des Feldes. Dass es auch ganz anders geht bewies sie in der abschließenden Fuhre bei der für sie die viertbeste Laufzeit heraussprang. Unterm Strich reichte das für den 15. Rang im Gesamtklassement.
Sehr unglücklich verlief das Renngeschehen für Laura Nolte (BSC Winterberg). Mit einem ganz starken ersten Lauf hatte sie die Spitze erobert und verteidigte diese wenn auch knapp in den beiden folgenden Abfahrten. Im finalen Lauf allerdings unterlief ihr ein Fahrfehler, der ihre Gold-Träume platzen ließ. Um die Winzigkeit von 4/100 geschlagen wurde sie von Elana Meyers Taylor (USA) auf den Silber-Rang verwiesen. Dritte bei diesem sehr spannenden Endkampf wurde die Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries. Nach mäßigem Auftakt arbeitete sich Lisa Buckwitz (BRC Thüringen) noch auf den 4 Rang vor und war mit ihrem Olympia-Debüt als Pilotin doch noch zufrieden.




