Rheinland-Pfalz Open 2026 Solide Leistungen der Hessen
Das Wettkampfsystem beim Krokoyama Cup basiert auf dem sogenannten Round-Robin-Prinzip. In den Vorrunden kämpft dabei jeder gegen jeden innerhalb seines Pools. Die einzelnen Kategorien werden zunächst in Gruppen mit drei bis fünf Karateka eingeteilt. Nach Abschluss der Vorrunden qualifizieren sich die jeweiligen Poolsieger – bei kleineren Teilnehmerfeldern auch die Zweitplatzierten – für das Viertelfinale. Von dort aus wird das Turnier im klassischen K.-o.-System bis zum Finale fortgesetzt.
Neben zahlreichen Landeskaderathleten, die für den Landesverband an den Start gingen, nutzten auch mehrere Karateka die Gelegenheit, wertvolle Wettkampferfahrung für ihre Vereine zu sammeln.
Gold für Milan Carapic
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für Milan Carapic in der Altersklasse U14 bis 55 Kilogramm vom KD Dietzenbach. Mit starken Leistungen dominierte er seine Kategorie, zog als Poolsieger souverän ins Viertelfinale ein und gewann anschließend alle weiteren Kämpfe. Am Ende durfte er sich verdient über die Goldmedaille freuen.
Silber und Bronze in der U21
In der Altersklasse U21 überzeugte Patricia Hebbel vom SC Judokan mit einer starken Turnierleistung. Nach einem souveränen Auftritt in den Vorrunden zog sie als Poolsiegerin ins Viertelfinale ein und kämpfte sich bis ins Finale vor. Dort sicherte sie sich am Ende verdient die Silbermedaille.
Ebenfalls in der U21 startete Tina Dannenberg von Eintracht Frankfurt. Nach Platz zwei in ihrem Pool erreichte sie das Viertelfinale und zog anschließend bis ins Halbfinale ein. Dort musste sie sich in einem engen Duell ihrer Landeskaderkollegin Patricia Hebbel geschlagen geben und belegte am Ende einen starken dritten Platz.
Auch Aleksandra Tomecka vom KV Limburg zeigte in der Altersklasse U12 bis 36 Kilogramm eine engagierte Leistung. Nach dem Einzug ins Viertelfinale als Pool-Zweite verpasste sie jedoch den Sprung unter die besten Zwei. Im Kampf um Bronze musste sie sich knapp geschlagen geben und beendete das Turnier auf einem respektablen fünften Platz.
Wichtige internationale Erfahrungen gesammelt
Auch wenn es für einige Athletinnen und Athleten nicht für die Finalrunden reichte, konnten sie wichtige internationale Wettkampferfahrung sammeln.
In der Altersklasse U12 ging Luka Carapic vom KDD Dietzenbach in der Klasse über 38 Kilogramm an den Start. Er stellte sich der internationalen Konkurrenz, konnte sich nach den Vorrunden jedoch nicht weiter im Turnier behaupten.
In der U14 traten mehrere Athleten an. Malte Behnke belegte in seinem Pool den dritten Platz und verpasste damit den Einzug in die nächste Runde. Wiktor Podolak und Marvin Staaf konnten jeweils einen Kampf gewinnen, für das Weiterkommen reichte es jedoch knapp nicht. Liam Baghdjian vom SC Judokan erreichte ebenfalls Rang drei in seinem Pool. Leo Ide vom SK Altenstadt zeigte mit zwei gewonnenen Kämpfen eine starke Leistung und verpasste das Viertelfinale nur knapp.
Auch in der Altersklasse U16 war die Konkurrenz stark besetzt. Mina Kuntz traf auf ein besonders anspruchsvolles Teilnehmerfeld und konnte sich diesmal nicht durchsetzen. Amin Loumadine sicherte sich einen Sieg, verpasste jedoch ebenfalls den Sprung in die nächste Runde. Hajar Nassar vom SC Judokan konnte sich in der Vorrunde der Klasse über 61 Kilogramm nicht für die weiteren Kämpfe qualifizieren.
In der U18 präsentierten sich die Athletinnen und Athleten ebenfalls engagiert. Lara Schäfer gewann zwei Kämpfe und bewies damit ihre Wettbewerbsstärke, verpasste den Einzug in die nächste Runde jedoch knapp. Olivia Piazza startete mit einem Sieg erfolgreich ins Turnier, konnte den Schwung im weiteren Verlauf aber nicht aufrechterhalten. Suvi Sander überzeugte mit zwei gewonnenen Kämpfen und zeigte sich in guter Form, auch wenn es am Ende nicht ganz für das Weiterkommen reichte. Michael Schönmeier sicherte sich ebenfalls einen Sieg und sammelte wichtige internationale Erfahrung.
Fazit
Der Krokoyama Cup 2026 hat erneut gezeigt, wie wichtig internationale Turniere für die Entwicklung junger Karateka sind. Neben Podestplätzen und sportlichen Erfolgen stand vor allem die Möglichkeit im Vordergrund, sich auf hohem Niveau mit internationaler Konkurrenz zu messen. Die gezeigten Leistungen machen Mut und lassen optimistisch auf die kommenden Qualifikationswettkämpfe sowie die Deutschen Meisterschaften blicken.









