Gabi Schwientek schreibt Karategeschichte Erste Frau mit 7. DAN in Deutschland
Die Auszeichnung wurde ihr nach einer anspruchsvollen Prüfung am vergangenen Samstag in Kassel von einer hochkarätig besetzten Prüfungskommission mit Roland Lowinger, Bernd Milner, Klaus Bitsch, Gunar Weichert und Wolfgang Kutsche überreicht.
Mit dem 7. DAN steht Gabi Schwientek als Frau an der Spitze des deutschen Shotokan Karate. Über alle Stilrichtungen hinweg ist sie nach Angaben des Deutschen Karate Verbandes erst die fünfte Frau in Deutschland, die diesen Meistergrad erreicht hat.
Der Weg dorthin war lang und anspruchsvoll. Die Prüfung verlangte nicht nur ein hohes technisches und körperliches Niveau, sondern ebenso umfangreiche Erfahrung und fundiertes Wissen über das traditionelle Karate. Auf diesem Weg wurde Schwientek unter anderem von ihrem langjährigen Mentor Detlef Herbst (8. DAN) aus Lich begleitet. Auch ihr Sohn Leo ist regelmäßig als Trainingspartner an ihrer Seite.
Zum Karate kam Gabi Schwientek bereits im Alter von 13 Jahren. Mit 20 Jahren legte sie bei Bundestrainer Hideo Ochi (JKA) ihre Prüfung zum 1. DAN ab. Im Oktober dieses Jahres blickt sie auf 40 Jahre aktives Karate zurück. In dieser Zeit sammelte sie zahlreiche Erfolge bei Wettkämpfen auf Landes- und Bundesebene und entwickelte sich zu einer erfahrenen Trainerin und Prüferin.
Heute gibt sie ihre Erfahrung an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiter und engagiert sich als Trainerin unter anderem in den Karatevereinen in Schloßborn und Schmitten.
Der Hessische Karate Verband gratuliert Gabi Schwientek herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg und zu einem besonderen Kapitel in der Geschichte des deutschen Karate.






