Europacup Bilanz ist sehr zufriedenstellend Titel für hessischen Nachwuchs

Sechs strahlende Damenteams freuen sich über ihr gutes Abschneiden bei der Junioren Weltmeisterschaft. Mitten drin in der oberen Reihe Charlotte Candrix und Lena Brunnhübner (Dritte und Vierte von links)    Bild: Marlon Tramèr       Olympia  Bob Run
Sechs strahlende Damenteams freuen sich über ihr gutes Abschneiden bei der Junioren Weltmeisterschaft. Mitten drin in der oberen Reihe Charlotte Candrix und Lena Brunnhübner (Dritte und Vierte von links) Bild: Marlon Tramèr Olympia Bob Run

 Nachdem die Weltcup Saison vor wenigen Tagen abgeschlossen wurde und die Topathleten vor den olympischen Spielen Kraft tanken fanden nun auch die Europacup Wettbewerbe ihren Abschluss. Die letzten Rennen wurden im Natureiskanal von St. Moritz ausgetragen und erreichten mit der Junioren Weltmeisterschaft ihren Höhepunkt für die Nachwuchssportler.

Junge Damen erobern  Titel und Silber Medaille

Zum letzten Mal gingen die Damen im Zweierbob an den Start um ihre Junioren Weltmeisterinnen zu küren und darüber hinaus  die Titelträgerinnen für die U 23 Weltmeisterschaft zu ermitteln. Auch Lena Brunnhübner (Eintracht Frankfurt) griff zum Saisonende in das Renngeschehen ein und schob den Schlitten von Charlotte Candrix (BSC Winterberg) an. Die beiden legten mit zweimal Startbestzeit schon kräftig vor und gewannen beide Läufe mit sicherem Vorsprung. Obwohl die Schweizerinnen Debora Annen und Julie Maria Leuenberger sich ebenfalls tüchtig ins Zeug legten konnten sie den Sieg und Titelgewinn als Junioren Weltmeisterinnen des deutschen Dous nicht gefährden.   Den dritten Podestplatz erkämpften Leona Klein und Sydney Hollering (beide BRC Thüringen).

In diesen  beiden Läufen wurde auch der U 23 Junioren Weltmeistertitel vergeben. Nach ihrem nicht ganz geglückten Antreten im letzten Europacup Rennen am Tag zuvor mit Platz 7  in der Endabrechnung gegen deutlich stärkere Konkurrenz zeigten sich Jill Kemp (BSC Winterberg) und Mira Baus (Eintracht Frankfurt) von ihrer besten Seite.  Mit schnellster Startzeit lagen sie nach dem ersten Lauf mit Rang 2 mit allerdings schon deutlichem Rückstand auf der Lauer. Obwohl sie den zweiten Durchgang als Beste beendeten konnten sie den Rückstand nur unwesentlich verkürzen. Dennoch freuten sich die Zwei über den Silber Platz hinter Diana Filipszki (WSV Königssee)/Carolin Kupsch (BC  Bad Feilnbach) und den wohl  größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere.

Europacup Ranglistenerster im Zweierbob

Nach einer sehr erfolgreichen Saison mit  6 Siegen und einem 3. Platz  im kleinen Schlitten lag Maximilian Illmann (Eintracht Frankfurt/BSC Sachsen Oberbärenburg) sicher  an der Spitze dieser Disziplin. Hinter ihm reihten sich Laurin Zern (WSV Königssee) und  Hans Peter Hannighofer (BRC Thüringen) ein.

Im Vierer wiederum hatte Hannighofer knapp die Nase vorn und Zern wurde auch hier Zweiter. Illmann belegte Rang 3 mit 2 Siegen, 3 zweiten Plätzen und einem dritten Rang. Lediglich in Innsbruck landete er mit seinem Team nicht auf dem Treppchen.

Erster in der Kombinationswertung wurde verdientermaßen Zern vor Illmann und Hannighofer. Diese Reihenfolge wäre wahrscheinlich etwas anders ausgefallen, wenn der Zweit- und Drittplatzierte am Saisonende auch an den Rennen in St. Moritz teilgenommen hätte.  

Nach dem Ende der Europacup Saison zog Landestrainer Tim Restle ein sehr erfreuliches Fazit, da  die Erwartungen mehr als erfüllt wurden. „ Mehr geht eigentlich nicht“ meinte er, „ vor allem der Abschluss unserer Damen aus dem Nachwuchsbereich ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.“

Klaus-Dieter Neumann
Verantwortlich für diesen Inhalt: Hessischer Bob- und Schlittensportverband e.V.


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