HBV-Verbandstag HBV setzt Zeichen für die Zukunft


Michael Rüspeler wurde von den Delegierten als Präsident des HBV einstimmig in seinem Amt bestätigt. Das klare Votum der Mitgliedsvereine unterstreicht das Vertrauen in seine Arbeit und gibt dem Verband Rückenwind für die kommenden Jahre. Ebenfalls ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt wurden Karin Arndt als Vizepräsidentin Spielbetrieb, Birte Schaake als Vizepräsidentin Leistungssport sowie Thorsten Herrmann als Vizepräsident Sportentwicklung.
Präsidium des HBV nach dem Verbandstag
Präsident: Michael Rüspeler (wiedergewählt)
VP Finanzen: Dr. Stefan Ihringer, BC Darmstadt (neu)
VP Spielbetrieb: Karin Arndt (wiedergewählt)
VP Leistungssport: Birte Schaake (wiedergewählt)
VP Sportentwicklung: Thorsten Herrmann (wiedergewählt)
VP Jugend: Marion Kühn (gewählt von der Jugendvertretung)
Besonderer Anlass zur Würdigung bot der Abschied von Gerhard Czwikla, der das Amt des Vizepräsidenten Finanzen nach beeindruckenden 15 Jahren niederlegte. In Anerkennung seines außergewöhnlichen Engagements und seiner Verdienste um den hessischen Basketball wurde Czwikla mit der Verdienstnadel in Gold ausgezeichnet. Sein Nachfolger im Finanzressort ist Dr. Stefan Ihringer, Vorsitzender des BC Darmstadt, der seine umfangreiche Erfahrung nun in den Dienst des Gesamtverbandes stellt.
„15 Jahre Engagement, Verlässlichkeit und finanzielle Weitsicht — Gerhard Czwikla hat den HBV geprägt. Die Verdienstnadel in Gold ist ein verdienter Dank."
Neben den personellen Entscheidungen prägte die Strukturdebatte den Verlauf des Verbandstages. Die Delegierten beschlossen, das Präsidium innerhalb eines Jahres von bisher sieben auf künftig fünf Posten zu verkleinern. Diese Verschlankung soll Entscheidungswege verkürzen, die Handlungsfähigkeit stärken und ehrenamtliches Engagement dort konzentrieren, wo es die größte Wirkung erzielt.
Ein weiterer Meilenstein in der Modernisierung des Verbandes ist die Einführung des Lastschriftverfahrens für Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Strafen. Die Umstellung vereinfacht Verwaltungsabläufe spürbar und entlastet Vereine und Verband gleichermaßen von bürokratischem Aufwand.
Intensiv diskutiert wurde zudem die Ausbildungssituation im Schiedsrichterwesen. Die Delegierten sprachen sich dafür aus, die Ausbildungskapazitäten in unterschiedlichen Lizenzkategorien weiter auszubauen, um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Unparteiischen in allen Spielklassen dauerhaft gerecht zu werden.
Insgesamt vermittelte der Verbandstag das Bild eines Verbandes, der mit Geschlossenheit und klarem Blick nach vorne agiert. Die getroffenen Beschlüsse zur Strukturreform, die Kontinuität im Führungsteam und die Bereitschaft zur verwaltungstechnischen Modernisierung schaffen eine solide Grundlage — für weitere erfolgreiche Zeiten des Basketballs in Hessen.





