Zum dritten Mal Angebote für alle Sport im Park: Zehn Kommunen machen mit
Der Sportkreis beteiligt sich zum dritten Mal an dieser Breitensportaktion, die der Landessportbund Hessen (LSBH) ins Leben gerufen hat. Niedrigschwellige und kostenlose Angebote sind ihr Markenkern.
„Wir haben eine Kommune weniger dabei als im letzten Jahr“, sagt Koordinator Marius Hamel. Man sei allerdings aus organisatorischen Gründen auch später dran als bisher, als der Startschuss bereits im Mai fiel. Bis auf wenige Ausnahmen in Korbach (Yoga, Laufen für Anfänger) erstreckt sich Sport im Park von Juni bis September.
Insgesamt 41 Bewegungsangebote umfasst das Programm. Nutzerinnen und Nutzer können sich auf alle mögliche Arten bewegen. Klassiker wie Joggen, Nordic Walking, Radfahren oder Yoga stehen neben Hula-Hopp-Fitness in Bad Arolsen, das erstmals dabei ist, Tabata-Intervalltraining (Bad Wildungen), Neurokinetik (Diemelstadt), Bodyfit für Jedermann (Edertal), Dance Fitness (Korbach), Walking durch den Wald (Gemünden) oder einem „Frühstück für die Wirbelsäule“ (Vöhl). Ganz neu in diesem Jahr: Yoga auf dem Stand-up-Paddle-Board in Diemelsee. Einzelheiten zu den Anbietervereinen und die Angebotsdaten finden sich auf der Homepage des Sportkreises (sport-wafkb.de).
Die Kosten für die Übungsleiter teilen sich Sportkreis/Landessportbund sowie Kommunen. Teilweise sind Aktionen wie der Bad Wildunger Yogasommer, den die Stadt veranstaltet, in das Programm mit eingebunden.
„Der Sportkreis hat ein Interesse daran, Sport im Park weiter auszubauen“, betont Marius Hamel. „Wir sind aber darauf angewiesen, dass Vereine dazu aktiv auf uns zukommen.“ Sie könnten davon profitieren, indem sie vereinsfremde Teilnehmende möglicherweise als Mitglied gewännen. „Wichtig ist aber vor allem, dass die Leute in Bewegung kommen.“






