Sportabzeichen Saison im Odenwald beendet Sportkreis Resümee ist zufriedenstellend
„Alle Aktiven waren mit großer Begeisterung bei der Sache und vor allen Dingen hat sich niemand verletzt. Allerdings hat die Hitzewelle unseren Sportlern ordentlich zu schaffen gemacht und selbstverständlich steckten wir auch zurück, wenn Meisterschaften ausgetragen wurden.“ Möglicherweise haben diese schwierigen Umstände dazu geführt, dass nicht alle „alten Hasen“ des TSV und des KSV Michelstadt mitmachten, andrerseits gab es aber auch etliche Neulinge, die sich erstmals den Herausforderungen stellten, sodass sich unterm Strich ein leichtes Plus bei den abgelegten Prüfungen ergab. Im Wesentlichen verliefen die Übungsstunden bis Ende September im gewohnten Rhythmus.
Erfreulicherweise war wieder als harter Kern eine große Gruppe der Odenwälder Rennschnecken sehr aktiv dabei, die seit einigen Jahren auf Initiative von Sarah von Kutzleben teilnehmen. „Diese Gruppe bringt so richtig Leben in die Trainingsstunden und alle beweisen, dass sie nicht nur bei Langstreckenläufen, sondern auch beim Schwimmen und den technischen Disziplinen sportlich richtig gut drauf sind“ meinte Heini Knust, der nicht nur selbst das Sportabzeichen seit Jahrzehnten ablegt, sondern darüber hinaus zu einem unentbehrlichen Helfer geworden ist.
So hatten die Prüfer zeitweise ordentlich zu tun, um allen Ansprüchen gerecht zu werden und waren so manches Mal über die geplanten Übungsstunden hinaus aktiv. Hierbei war es enorm wichtig, dass mit Tanja Selig und Nina Scior, beide vom TSV Erbach, zwei Frauen ihre Prüferlizenzen erworben haben und engagiert mithalfen. „Die Zwei passen hervorragend in unser Team und haben uns die Aufgaben sehr erleichtert“ freute sich Medelnik über diesen Zuwachs. Vermisst wurde allerdings der langjährige Stützpunktleiter des KSV Michelstadt Roland Holetz der gesundheitsbedingt fehlte.
Von einigen Absolventen wurde bis zum letzten Abend im September gekämpft, um zum Beispiel in der technisch schwierigen Schleuderball-Disziplin doch noch das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Medelnik lobte in diesem Zusammenhang die große Disziplin der Sportler, die bei allem Eifer rücksichtsvoll und sehr hilfsbereit miteinander umgingen. „Dieses Verhalten der Sportlerinnen und Sportler erleichtert uns natürlich sehr die Durchführung des Übungsbetriebes“ meinte Knust dazu, „man motiviert sich gegenseitig und freut sich gemeinsam über jede gute Leistung.“ Medelnik sieht darin auch die Grundlage für den Erfolg des Sportabzeichens - nicht nur in ihrer Gruppe-, da Geselligkeit, gute Laune sowie das geschlechter- und generationenübergreifenden Miteinander wesentlichen Bestandteile des gemeinsamen Trainings sind und keinerlei Konkurrenz- oder Neiddenken spürbar ist. Bestätigt wurde diese Aussage von etlichen Aktiven wie zum Beispiel Karen Beisheim und Thomas Henkel, die wie viele andere einfach aus „Spaß an der Sache“ noch aktiv waren, obwohl sie schon alle Anforderungen erfüllt hatten.
„Was KSV Michelstadt und TSV Erbach hinsichtlich des Zuspruchs zum Sportabzeichen erfahren haben gilt auch für die anderen Stützpunkte im Odenwaldkreis“ konstatierte Dagmar Lode aus Reichelsheim, die für den hiesigen Sportkreis als Sportabzeichenbeauftragte im Amt ist und hierbei von Larissa Troßmann aus Bad König unterstützt wird. „Die Teilnehmerzahl hat sich nach bis jetzt vorliegende Meldungen auf einem akzeptablen Niveau stabilisiert, wobei die langanhaltende hochsommerliche Hitze nicht gerade sportförderlich war. Unser Fazit ist zufriedenstellend, aber wir hoffen noch auf ein kleines Plus gegenüber den Vorjahren.“ Im letzten Jahr wurden von den Vereinen knapp 400 Absolventen gemeldet, von den Schulen etwa 200 und diese Marke sollte auch 2026 mindestens erreicht werden.






