Studenten-WM: Sportschießen in Neu-Taipeh Vladislav Poddubskiy ist Weltmeister
„Sich Weltmeister nennen zu dürfen, ist einfach ein Traum, den wohl jeder Athlet hat“, zeigte sich der 19-jährige Sprendlinger nach seiner überragenden Leistung überwältigt.
Poddubskiy hatte sich in der Qualifikation mit 111 Treffern als Achter erst im letzten Moment das Ticket für den Endkampf gesichert. „Der Wettkampf lief ganz okay und recht stabil, auch wenn es nicht ganz so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte“, blickte er zurück. Im Finale zeigte der hessische Bundeskader-Athlet dann aber seine ganze Klasse und bewies enormen Kampfgeist: „Wenn ich es schon mit so einer Qualifikation ins Finale schaffe, dann gebe ich sicher nicht einfach auf.“
Den Worten ließ er Taten folgen: Mit 33 Treffern im Finale sicherte er sich nicht nur souverän die Goldmedaille, sondern stellte zeitgleich einen neuen FISU-Rekord auf. „Das fühlt sich einfach krass an. Mit der niedrigsten Startnummer kann man schnell rausfliegen, aber ich habe den anderen Schützen keine Chance gelassen und lag jedes Mal mit vielen Treffern vorne“, so der frischgebackene Weltmeister, der an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit (HöMS Wiesbaden) studiert.
Starke Leistung auch durch Annabella Hettmer
Neben Poddubskiy vertrat mit Annabella Hettmer eine zweite hessische Flintenschützin die deutschen Farben in Taiwan. Hettmer zeigte eine hervorragende Leistung und schrammte als Neunte der Qualifikation nur denkbar knapp am Einzug ins Finale der besten Acht vorbei.
Erfolgreiches deutsches Gesamtergebnis
Auch das übrige deutsche Aufgebot wusste zu überzeugen: Das Schnellfeuerpistolen-Trio Philipp Liebrecht, Fiete Kühn und Annis Charaf sicherte sich im Teamwettbewerb die Silbermedaille. In den Einzelwettbewerben belegten Liebrecht (Platz 4) und Kühn (Platz 6) ebenfalls starke Platzierungen. Zudem durften sich die Luftpistolen-Schützinnen Maxi Vogt, Sarah Tauermann und Celina Becker über Team-Bronze freuen. Vogt (5.) und Tauermann (8.) schafften hierbei ebenfalls den Sprung ins Einzelfinale.






