Bewilligungsbescheid an SC Willingen übergeben Wärmepumpe für den Kampfrichterturm
Der Verein investiert in eine neue Wärmepumpe sowie einen Solarstartromspeicher für den Kampfrichterturm, die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf mehr als 98.000 Euro. Der Landessportbund steuert 13.696,45 Euro bei, davon stammen 6000 Euro als Sonderförderung Klimaschutz aus dem Investitions- und Strukturförderfonds des LSBH. Die Entscheidung für die Umstellung traf der Ski-Club, nachdem die alte Gasleitung abgebaut worden war. Damit treibe man die energetische Neuausrichtung auf eine klimafreundliche Wärme- und Energieversorgung voran, hieß es bei der Bescheidübergabe, die am ersten Tag des Skisprung-Weltcups an der Mühlenkopfschanze stattfand.
Uwe Steuber sprach von einer weitsichtigen Investition, er verwies auf künftige Kosteneinsparungen, indem der Verein den Einsatz fossiler Brennstoffe reduziere. „Einmal mehr ein Zeichen, dass der Ski-Club klug und überlegt in die Zukunft denkt“, sagte Steuber. Beeindruckt zeigten sich er und sein Vorstandskollege Matthias Schäfer, wie die Willinger seit 1995 ihre Weltcup-Springen mit dem Einsatz von regelmäßig mehr als tausend Freiwilligen ("Free Willis" genannt) stemmen. „Der Ski-Club geht in eine gute Zukunft, auch im Hinblick auf die jetzt immer konkreter werdenden Planungen einer weiteren Skisprungschanze am Mühlenkopf", sagte Steuber.
Klub-Geschäftsführer Markus Hensel und Präsident Jörn Kesper bedankten sich für den Zuschuss und die durchweg unkomplizierte Unterstützung durch den Sportkreis Waldeck-Frankenberg sowie vor allem auch den Fachdienst Sport und Jugendarbeit des Landkreises, den Matthias Schäfer leitet. Die Förderung stärke die nachhaltige Entwicklung des Vereins und unterstütze die Jugendarbeit sowie den Sport in der Region nachhaltig.






