William Sonnenberg informierte über Programme Treffen der Sportcoaches in Oberursel

Regionaltreffen der Sport-Coaches aus dem Hochtaunuskreis in der Geschäftsstelle in Oberursel; ganz rechts Referent William Sonnenberg von der Spotjugend Hessen    Bild: Gerhard Strohmann
Regionaltreffen der Sport-Coaches aus dem Hochtaunuskreis in der Geschäftsstelle in Oberursel; ganz rechts Referent William Sonnenberg von der Spotjugend Hessen Bild: Gerhard Strohmann

William Sonnenberg, Referent für Inklusion bei der Sportjugend Hessen, hat die Sportcoaches im Hochtaunuskreis mit Informationen bezüglich der Programme versorgt, die Hessens größter Jugendverband mit seinen rund 800000 Sportlerinnen und Sportlern aktuell anbietet.

Der 59-jährige Andreas Romahn aus Grävenwiesbach ist seit Mai Integrations-Koordinator im Sportkreis Hochtaunus, in dem rund 86000 Mitglieder in den 236 Sportvereinen in diesem Landkreis zusammengeschlossen sind.

Zu einem Gedankenaustausch hatte Romahn die Sport-Coaches aus den Städten und Gemeinden im Hochtaunuskreis in die Geschäftsstelle des Sportkreises nach Oberursel eingeladen.

William Sonnenberg, Referent für Inklusion bei der Sportjugend Hessen, versorgte die 16 anwesenden Personen mit Informationen bezüglich der Programme, die Hessens größter Jugendverband mit seinen rund 800000 Sportlerinnen und Sportlern aktuell anbietet.

Das vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) unterstützte Programm „Integration durch Sport“ (IdS) gibt es bereits seit mehr als 30 Jahren und die Sportjugend Hessen bietet ihm Rahmen dieses Projekts Unterstützung in vielerlei Hinsicht an.

Die Sportvereine sollen als Stützpunkte für diese Basisarbeit qualifiziert werden, wobei Sonnenberg darauf wert legt, dass eine „Willkommenskultur entwickelt“ wird, die Neu-Bürgerinnen und Neu-Bürgern mit Migrationshintergrund die Aufnahme in eine neue Gemeinschaft erleichtert sowie Unterstützung bei Behördengängen und Sprach-Förderung bietet.

Erstaunlicherweise gibt es im Hochtaunuskreis trotz der guten Arbeit von etlichen Sport-Coaches in den verschiedenen Städten und Gemeinden bislang erst einen solchen Stützpunkt: den Karate Verein Isshin Jyuku Usingen, dessen Vorsitzender der 58-jährige Biologe und Sportwissenschaftler Dr. Jürgen Fritzsche ist.

Sonnenberg: „Wir müssen deshalb versuchen, auch im Hochtaunuskreis weitere Stützpunkte einzurichten, um die Integration mit Hilfe des Sports voranzutreiben!“ilfhUI

Darin sieht auch Romahn eine seiner vordringlichsten Aufgaben

: „Wir sollten unsere vielen Kontakte nutzen, um Netzwerke aufzubauen und über diese Schiene Integration leichter zu machen. Durch die Arbeit der Sport-Coaches haben unseren Vereinen bereits seit 2016 sehr viele neue Mitglieder gewinnen können“.

In einigen der 13 Städte und Gemeinden im Hochtaunuskreis gibt es die Position des Sport-Coachs allerdings immer noch nicht. Romahn bemüht sich seit seinem Amtsantritt mit großem Engagement darum, diese „weißen Flecken“ von der Landkarte zu bekommen.

Erste Erfolge hat er bereits verbuchen können, denn ab 2026 wird diese Position in Bad Homburg durch Jan-Hendrik Heinicke – Trainer beim Fußball-Kreisoberligisten SV Teutonia Köppern- besetzt und in Weilrod durch Norbert Zepke, einem langjährigen Vorstandsmitglied des TuS Weilnau.

Der Sportkreis Hochtaunus mit seiner Geschäftsstelle in der Marxstraße 20 in Oberursel verfügt im Vorstand mit José Rodrigues dos Santos seit vielen Jahren über einen Referenten für Integration und mit Annegret Müller über eine Referentin für Inklusion. Beide sind erste Ansprechpartner für Sportvereine, die Stützpunkt werden möchten.

Die Geschäftsstelle ist über die Telefonnummer (06171) 923315 oder per E-Mail über die Adresse info[at]sk-ht[dot]de erreichbar.

Gerhard Strohmann
Verantwortlich für diesen Inhalt: Sportkreis Hochtaunus


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