Sportstättenmesse und Fachtagung Elfte „sportinfra“ in Frankfurt
„Klimaangepasst, digital, kreislauffähig“ – unter diesem Motto steht die elfte Auflage, die sich als Netzwerkveranstaltung für Verantwortliche aus Vereinen, Kommunen, Planung und Politik etabliert hat. Sie besteht aus einer Fachtagung mit 14 Foren und einer kostenlosen Messe, für die sich rund 70 Hersteller angekündigt haben. „Auch die diesjährige ‚sportinfra‘ wird sehr praxisnah sein und den Teilnehmenden wertvolle Impulse geben“, sagt Jens Prüller, der beim LSBH den Geschäftsbereich Sportinfrastruktur leitet. „Im Rahmen der Fachtagung zeigen wir Handlungsmöglichkeiten und Handlungskonzepte auf – von der Freilufthalle, über Deckenheizungen, die auch zu Kühlzwecken genutzt werden können, bis hin zu neuen Bewässerungsanlagen für Freianlagen.“
Bundesweit anerkannte Referent*innen erörtern und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden aktuelle Themen, präsentieren neueste Erkenntnisse und stehen für Fragen zur Verfügung. Sechs Schwerpunkthemen wurden festgelegt, um der Komplexität des Themas gerecht werden zu können. Einerseits geht es um den Klimawandel und die Klimaanpassung, andererseits werden vorbildliche Praxisbeispiele vorgestellt, neue Anforderungen im ländlichen Raum erörtert und die nachhaltige Entwicklung und Ausstattung von Sportstätten in den Blick genommen. „Natürlich werden auch wieder die vielfältigen Fördermöglichkeiten vorgestellt, die Vereine und Kommunen in Anspruch nehmen können“, erläutert Prüller und fügt hinzu: „Ein Forum widmet sich außerdem der Integration von Kreislaufwirtschaftsansätzen.“
Kreislauffähigkeit wird in den nächsten Jahren einen immer stärkeren Einfluss bei der Entwicklung von Sportstätten nehmen, wie Prüller ausführt: „Deshalb haben wir dieses Thema im Motto aufgegriffen.“ Auf der „sportinfra“ erfahren die Teilnehmenden, welche Bewertungssysteme es gibt, wie nachhaltiger Sportstättenbau definiert wird und wie möglichst alle Stoffe Wiederverwendung finden können. Auch die Digitalisierung spielt bei der Sportstättenentwicklung eine immer größere Rolle. „Die Fachforen verdeutlichen, welchen Stellenwert digitale Helfer künftig spielen könnten – etwa bei der Reinigung von Hallen, der Pflege von Außenanlagen oder beim Mähen von Rasenplätzen“, berichtet Prüller.
Neben der Fachtagung bietet die Messe einen hohen praktischen Mehrwert. Hersteller aus unterschiedlichsten Regionen Deutschlands präsentieren wegweisende Lösungen für Planung, Bau, Ausstattung und Unterhalt von Sport- und Bewegungsräumen. „Das Spektrum ist sehr vielseitig“, freut sich Prüller und fährt fort: „Es umfasst moderne Materialien für Sportböden, innovative Heizungs- und Lüftungstechnik, energieeffiziente LED-Beleuchtungsanlagen, aktuelle Robotiklösungen im Service- und Reinigungsbereich sowie smarte Softwarelösungen für die Verwaltung.“ Erstmals wird in diesem Jahr auch eine Exkursion zu zwei Leuchtturmprojekten angeboten – nach Bürstadt und Hünstetten, wo in den vergangenen Jahren moderne Sportanlagen entstanden. Zudem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Campus des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und den Deutsche Bank Park zu besichtigen.
Mehr Informationen zur „sportinfra“ finden sich online: www.sportinfra.de






